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Gerd Merk konnte die 13-Jährige Maxim Stöpel aus Schongau als 1111. Mitglied der Ortsgruppe Peiting – Schongau begrüßen. 

Die steigende Zahl der Mitglieder ist das Ergebnis einer konsequenten Kinder und Jugendarbeit, die allerdings ohne das Plantsch nicht möglich wäre. 

Ob nach  Schwimmkurs in der Wasserwacht  oder sonstigem Erreichen des Seepferdchens, können die Kinder montags oder mittwochs ihren Schwimmstil und die Wassersicherheit verbessern und die nächsten Abzeichen machen. Auf 3 Bahnen werden die Kinder intensiv trainiert und können dann mit dem Abzeichen in Gold in die nächste Gruppe wechseln, wo sie dann die Rettungsschwimmabzeichen ablegen können. Mann kann natürlich auch gleich hier beginnen, wenn man, wie unser 1111. Mitglied schon eine sichere Schwimmerin ist. 

Wir setzen alles daran, dem Trend entgegen zu wirken, dass das Schwimmen als eine von vielen Freizeitbeschäftigungen gesehen wird, von denen sich ein Kind ein paar aussuchen kann. Schwimmen ist nicht nur die gesündeste Sportart sondern auch manchmal überlebensnotwendig, vor allem wenn man in seine Freizeit oder den  Urlaub am Wasser verbringt. 

Erst kürzlich stand in der Zeitung, dass 70 % der Kinder nicht mehr richtig schwimmen können und deshalb immer wieder Menschen ertrinken. Es werden das Fehlen von Schwimmbädern und Schwimmunterricht in den Schulen bemängelt und als Ursache hingestellt, aber auch das fehlende Interesse der Eltern, die dieses Können nicht mehr für wichtig halten, nachdem es ja in den Spaßbädern auch nur noch wichtig ist, es nach der Rutsche an den Rand zu schaffen. 

Im Altlandkreis ist die Situation eine Andere: Wir haben in Peiting, Altenstadt und Schongau Freibäder und auch ein Hallenbad,  fast alle Schulen bieten Schwimmunterricht an und auch die meisten Eltern sehen Schwimmen als wichtige Fähigkeit an, die es zu erlernen gilt. 

80 % der Viertklässler haben im Altlandkreis schon mal das Seepferdchen und wir arbeiten weiter an unserem Ziel, den 100 %. 

Der Zuspruch aus der Bevölkerung und die stets steigende Mitgliederzahl bestärken uns darin, weiter zu machen. Die Wasserwacht ist eine Mischung von Sport und sozialem Engagement. Deshalb bietet sie einem Menschen nicht nur Fitness, sondern auch eine Ausbildung zum Sanitäter und Rettungsschwimmer. Wir brauchen auf jeden Fall unsere aktiven aber auch passiven Mitglieder, die mit ihrem Beitrag unsere Aufgaben und Ausrüstung finanzieren helfen.